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Tanz mit dem Totentanz  - 2007 08 12

Die neue Sammlung der Psychoanalytikers Kraft wurd nach nach Kassel nun in Siegerlandmuseum in Siegen vom 12.8. - 14.10.07 ausgestellt.

www.siegerlandmuseum.de

 

 

Kopffüßler - 2007 07

Die berühmte Ausstellung des Kölner Psychoanalytikers und Kunstsammlers Dr. Hartmut Kraft ist vom 27.7. - 2-9-.07 im Krankenhausmuseum in Bremen zu sehen.

www.kulturensemble-bremen.de

 

Kunst als Abwehr - 2007 07

Das die Freudschen Überlegungen hierzu heute noch gelten, zeigt sich in dem folgenden Vorfall.

Im Kölner Taschen-Verlag ist ein Buch über erotische Fotografie erschienen: The new erotic photography von Dian Hanson. Im Vorwort schreibt die Heraugeberin: "Wie also kann erotische Fotografie als ernstzunehmende Kunstform respektiert werden, ohne dabei ihren Ursprung im sexuellen Begehren zu verraten?"

Daraus folgt, dass die Anerkennung als Kunst in der heutigen Kultur weiterhin die Verleugung des Sexuellen, ja des Triebhaften überhaupt, voraussetzt. Wie Freud es schon sagte.

QED

Das gleiche Problem scheinen dann auch die Buchkäufer zu haben. Sie müssen abwehren, das sexuelles Begehren beim Kauf eine Rolle spielt und  vor ihrem Gewissen so tun, als hätten sie Kunst gekauft - ja als hätte Kunst nichts mit Triebhaftigkeit überhaupt zu tun.

Das wesentliche, womit man hätte über Freud hinaus argumentieren kann, ist der Zusammenhang zwischen Kunst und strukturellen Störungen, insbesondere Borderline und Narzißmus.

 

Tomas Schmit: Können Menschen denken?

Dem Kölner Fluxus-Künstler ist diese Ausstellung im Museum Ludwig gewidmet (21.4. - 25.6.07).

Der Titel der Ausstellung berührt eine zentrale Frage der Aufklärung und der Psychoanalyse. Während die Aufklärung die Auffassung vertrat, dass der Mensch ein Vernunftwesen sei und sich deswegen von den Tieren abhebe, machte Freud deutlich, dass dies nur begrenzt gilt. Die Vernunft muß dem Unbewußten (der Triebhaften Seite) abgerungen werden. Vieles, was so vernünftig erscheint, entlarvte die Psychoanlyse als Reaktionsbildung und Rationalisierung.

 

 

Sehnsucht Rhein

Im Siebengebirgsmuseum in Königswinter gibt es eine Ausstellung "Sehnsucht Rhein" mit rund 70 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen.  Die Rheinromatik hat ihren Ursprung in der Rheinlandschaft zwischen Köln und Mainz.  Diese Rheinstrecke war von bedeutendem Einfluß auf die Deutsche Romantik.  der philosophische Ursprung der Psychoanalyse  hängt mit dem Spannungspol von Aufklärung und Romantik zusammen. Die Aufklärung als Philosophie des Tages repräsentiert das Ich und seine Beziehung zur Außenwelt und die Romantik ist eine Philosphie der Nacht, also der dunklen, abgewehrten und triebhaften Seite, die Freud ES geheißen hat.

Reiz und Scham - Kleider und Körper seit 1850 und Dessous - 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche

Ausstellung im Rheinische Industriemuseum Euskirchen vom 15.10.2006 - 20.5.2007

 

Personal Affairs - Neue Formen der Intimität

Ausstellung Museum Morsbroich Leverkusen vom 3.12.06 - 18.2.07

Die Ausstellung zeigt 22 zeitgenössische Künstler, die sich mit dem Thema Privatheit und Intimität auseinandergesetzt haben.  Ein deutlich psychoanalytisches Thema, dass insbesondere die Fragen von Exibitionismus und Voyeurismus behandelt.

 

 

Die Versuchung des heiligen  Antonius - Ausstellung  aus Der Sammlung des Kölner Psychoanalytikers Dr. H. Kraft

22. 1. 2006 - 21.1. 2007

Aber nicht in Köln, sondern im Antonierhaus in Memmingen (0 83 31/850 - 246

"Das alte Bildthema der Versuchung des hl. Antonius bot Künstlern allzeit bis heute die Möglichkeit, ihren Phantasien und Obsessionen und allem Tabuisierten Form und Ausdruck zu verleihen."

 

Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Kunst seit 1960

Ausstellung im Museum Ludwig: 19. August bis 12. November 2006

 

Dali Ausstellung im Museum Ludwig: 18.3.06 - 25.6.06

Salvador Dalí: La Gare de Perpignan (Pop, Op, Yey-yes, Pompier)

Die Ausstellung zentriert sich um das berühmte Bild des Bahnhofs von Perpignan, dass sich durch eine Schenkung im Besitz des Museums befindet. Die entstehungsgeschichte des Werkes wird dargestellt anhand biographischer Dokumente. Dazu natürlich viele weitere Werke aus Museen und Privatsammlungen der ganzen Welt.

Für Psychoanalytiker hochinteressant, da biographische Zusammenhänge zu seinem Werk deutlich werden: Das Trauma mit dem toten Bruder (nach dem er dann seinen Vornamen erhielt), den er für die Eltern verkörpern sollte und die ödipalen Obsessionen, die sich in Lebensgeschichte und Werk abbilden.

Der Gare de Perignan weckte in Dali Assoziationen zu Freud's Behandlungszimmer. Er nutzte stundenlange Aufenthalte im Bahnhof , um - ähnlich der Einladung der Couch - sich Assoziationen und Phantasien zu überlassen.  Freud's Schriften, insbesondere die Traumdeutung, hatte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung  seiner "paranoisch-kritischen Methode" des Kunstschaffens.

Schön wäre es gewesen, das die Ausstellungs-Kuratoren daran gedacht hätten, das Original seiner Freud-Abbildung (welches er bei seinem Treffen mit Freud zeichnete) in die Ausstellung hineinzunehmen - immerhin findet sich in der Ausstellung und im Katalog ein Nachdruck.

Gala Gala - Kammeroper von Elke Heidenreich (Libretto) und Marc Aurel Floros (Musik) in der Kölner Oper

Die Oper handelt von der Frau Dalí's.  Alles weitere am besten selbst erleben.

 

Kunst auf Rezept

"Kunst auf Rezept" beruht auf einer Idee des Köner Psychoanalytikers Dr. Hartmut Kraft. Viele Künstler beteiligten sich an der Aufgabe, Kunst auf einem Rezept zu verordnen.

Konkret bildete ein Kassenrezept die materielle Grundlage der künstlerischen Ausgestaltung.

Die beeindruckende Sammlung - schon in einigen deutschen Museen ausgestellt - , residiert nun im Klinikum Bremen-Ost in der Zeit vom 18.3. - 30.4.06.

 

Ausstellung: Joseph Beuys in Aktion.  Heilkräfte der Kunst. Hommage zum 20. Todestag.

Museum Kunst Palast - Düsseldorf - 21.01. - 19.3.2006

Das Wort "Heilkräfte" imTtitel der Ausstellung ist nicht beliebig, sondern benennt eine zentrale Intention von Beuys: Mittels Kunst bewältigen und heilen.  Seine Kunst hat einen sehr engen Zusammenhang zu seiner Lebensgeschichte. Wenn man diese kennt wird klar, dass auch er sich mittels Symbolik (symbolischer Transformation) und archaisch- magischen Ritualen heilen wollte. Psychoanalytisch gesehen können wir annehen, das depressive Ängste durch (Zwangs)-Rituale und Wiedergutmachungsbemühungen beruhigt werden wollen.

Aber kann Kunst wirklich heilen? Dem Künstler bleibt wohl bloss die aktuelle Entlastung durch  das Kunstschaffen.  Oder anders: Katharsis ermöglich selten Heilung. Heilung ermöglicht erst die  die kognitive Einsicht und tiefes emotionales Wiedererleben. Hier allerdings Kunst die Kunst begleitend helfen.

Ausstellung: Über die Wirklichkeit

Diözesanmuseum Köln - Kolumba - 14.4. - 25.10. 2000

Die psychische Dynamik wird nach Freud durch zwei fundamentale Prinzipien reguliert: Lustprinzip und Realitätsprinzip.  Was aber Realität sei, hat durch die Philisophie, Wissenschaftstheorie, Neurophysiologie, Kunsttheorie  und Linguistik in den letzen Jahrzehnten  eine wesentlich komplexere Bedeutung bekommen. Besonderes zeigt sich dies auch die Theorie des Konstruktivismus.  Diese Ausstellung macht erlebbar, dass "Wirklichkeit", "Realität" oder "Objektivität" komplexe neuro-psycho-soziale Konstruktionen sind. Künstler versuchen, die gewohnten Sehweisen  zu irritieren, zu verschlüsseln  oder ganz einfach zu überrachen.

Hier einige Links:

http://www.bipol-art.de