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2008 04 - Art Cologone

Nachdem schon die Art Berlin in Mittelmäßigkeit versunken ist, scheint nun auch die führende Kunstmesse Deutschlands von Gewöhnlichkeit und Banalität ergriffen zu werden. Viel Gefälligkeitskunst für Designer-Wohnzimmer und die gefledderten Keller der Moderne: Entwürfe, Scribbles und missratene Gestaltungen von Picasso, Miro, Chagall, welche man besser im Keller gelassen hätte.  Natürlich: Dazwischen immer wieder Exellentes.

Ausdrucksstarke Künstler wie Peter Gilles, Michael Hutter,  David Gericke, Thomas Grundmann, Stefan Hoenerloh, Blalla Hallmann? Fehlanzeige!

Die Galeristen scheinen nur das Geschmeide der oberen Ränge im Sinne zu haben.  Belanglose schmerzfreie Bilder für kultiviertes Publikum scheint mit Kunst gleichgesetzt zu werden. Jeder gute Illustrator und Designer schafft da Besseres.

Von Roman Zaslonov, dessen Ironie noch gerade zum Geschmeide passen würde und  Terry Rodgers war ebenfalls nichts zu sehen.

Auffällig ist die Abwesenheit politisch oder psychologisch spannenden Werken.  Die Einbindung der Kunst in den Währungskreislauf scheint der Kunst nicht gut zu tun.

"Durch den künstlerischen Ausdruck können wir hoffen, in Berührung mit unseren primitiven Selbstanteilen zu bleiben, von denen sich die heftigsten Gefühlsregungen und schrecklich akute Empfindungen herleiten, und wir sind in der Tat arm, wenn wir nur gesund sind."

D. W. Winnicott

 

2007 - 100.000 Jahre Sex

Die Geschichte von Liebe und Sex zeigt das Neanderthal-Museum in einer Sonderausstellung namens "100 000 Jahre Sex". Das Museum führt die Besucher durch die Geschichte der Sexualität von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert. Rund 250 Exponate aus 60 europäischen Museen sind zusammengetragen worden.Die Sonderausstellung läuft vom 3. Februar bis 20. Mai 2007. Info: Neanderthal Museum, Talstr. 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97 97 97

www.neanderthal.de

 

2006  - Amor und Psyche in der Cassiopeia Bühne

Die schöne Königstochter Psyche ist die Namensgeberin für unsere Psyche.

Die Geschichte von Amor und Psyche wird dramturgisch hoch interessant erzählt.

www.cassiopeia-buehne.de

2006  - Lysistrata in der Cassiopeia Bühne

Diese Komödie von Aristophanes  (411 v.Chr.) ist das wohl erste Antikriegsstück. Geschrieben gegen den Peleponnesischen Krieg wird die Geschichte von Lysistrata erzählt, welche die Frauen von Korinth, Sparta und Athen dazu bringt, den kriegerischen Männern die früher so genannten ehelichen Pflichten zu verweigern, bis diese mit dem Krieg aufhören.

Das Thema ist noch wie vor außerordentlich aktuell.  Gerüchte, wonach das Stück in den USA verboten ist, haben sich nicht bestätigt.

www.cassiopeia-buehne.de